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1. Rechtshinweise
Wie in jedem Lebensbereich, so greift auch in den zwischenmenschlichen die harte Hand des Gesetzes ein. Und so ist es mir ein Anliegen, Sie nicht im Unklaren darüber zu lassen, wo Konflikte mit der Gesellschaft und ihrer Ordnung entstehen können.
Zunächst gelten natürlich die allgemeinen Strafgestze aus dem StGB, bekannt aus jedem Krimi. Und so nehme ich an, daß zumindest die essentiellen Gesetze in laienhafter Weise bekannt sind.
Vor allem muß in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, daß 'Liebe' und alle artverwandten Motivationen für eine Straftat keine anerkannten Rechtfertigungsgründe darstellen und auch die Berufung auf Unzurechnungsfähigkeit bzw. Schuldlosigkeit nach ''19 ff. StGB zumindest bei normalen Erwachsenen nur sehr schwer Anerkennung findet. Wer seinen Kummer im Alkohol ertränken möchte, wird zwar dadurch schuldlos, doch haben sich die Gesetzgeber klugerweise den '323a StGB einfallen lassen, der einen nicht straflos ausgehen läßt und im Straffälligwerden schon allein das Betrinken bestraft. Das gilt jedoch nur für den Fall, wenn man etwa in diesem Zustand einen Gartenzaun demoliert oder dem Freund der O eine reinhaut. Betrinkt man sich extra, um dadurch enthemmt zu werden, so kommt das Rechtsgebilde der Actio libera in Causa in Spiel, die den Schuldvorwurf ebenfalls in den Zeitpunkt des Betrinkens vorverlagert. Wer also meint, auf diese Weise schuldlos seinen Nebenbuhler loswerden zu können (vgl. BT: Ausspannen), den muß ich leider enttäuschen.
Dies gilt jedoch nur für echte Rauschtaten. Sollte der Alkohol nur dazu verwandt werden, um die eigene Zunge in Gegenwart der O zu lockern, so ist dies kein Bestrafungsgrund, wenn man nicht gerade dabei über die O herfällt und ihre Kleidung beschädigt (ein Übergeben über die Bluse der O ist jedoch meist straflos, sieht man Ersatzansprüche bzw. Reinigungsforderungen ab (BGB, z.B. '823I BGB)).
Gleiches gilt jedoch auch für bereute Aussagen und Taten, die im Zustande der Umnachtung gemacht wurden. Sie lassen sich nicht mit Berufung auf Schuldunfähigkeit ungeschehen machen, da ihnen das strafrechtliche Handeln fehlt. So mancher ist durch eine solche Unachtsamkeit zum Vater geworden, hat ein Abendessen mit grausamen pseudo-Os am Hals oder hat doch zumindest einige Freunde weniger.
Hier hilft kein Rechtsanwalt, da müssen Sie durch. Und, ehrlich gesagt: Sie haben es auch verdient!
Wie oben schon erwähnt, gelten alle ordentlichen Gesetze auch für 'verliebte'. So steht der Diebstahl einer roten Rose aus der Gartenabteilung von Karstadt genau so unter Strafe wie die Ausrede nicht ankommt, man habe im Eifer des Gefechts die Gangschaltung mit dem Knie der O verwechselt.
Sollten Sie schon zu den Fortgeschrittenen zählen, so wird bei Ihnen wahrscheinlich schon der Wunsch aufgekommen sein, doch den Geschlechtsakt mal an einem anderen Ort zu vollziehen, als es der spießige Deutsche sonst so gewohnt ist. Dagegen hat auch normalerweise niemand etwas, solange Sie dabei nicht in das Blick- und Ohrfeld anderer Menschen geraten. Ist dieser andere Mensch der Nachbar mit dem Fernglas, so ist das noch nicht das Problem. Problematisch wird es, wenn entweder dieser andere Mensch ein Polizist ist oder es sich eine ganze Menschentraube bildet, die gerade beim Sonntagnachmittagsspaziergang durch den Park Ihr 'Treiben' entdeckt hat.Mag es für entsprechend veranlagte auch noch so verlockend sein, am ersten Samstag im Monat den gesamten örtlichen Marktplatz mit der eigenen Lust zu begeistern, so ist dieses doch im Juristendeutsch eine Form der 'Erregung öffentlichen Ärgernisses' und damit verboten, auch wenn die Kinder, die vor einem derartigen Anblick verschont werden sollten, meist nur müde über die verklemmte Darbietung lächeln werden, in Anbetracht der Dinge, die Bravo und Sat.1 ihnen wöchentlich liefern. So sind eben die Gesetze!
Ein besonderes Gesetz ist auch der '1300 des BGB. Sinngemäß steht dort, daß eine deflorierte Frau (eine entjungferte Jungfrau) Schadensersatz für den Verlust ihrer Unschuld von dem Durchstoßer verlangen kann, falls dieser selbiges mit dem Versprechen der Ehe nur bei ihr erreicht hat.
Sprich: unter bestimmten Umständen kann für ein durchtrenntes Jungfernhäutchen Schadensersatz verlangt werden und, wie das Gesetz weiter ausführt, so ist dieser Anspruch nicht übertragbar und geht nicht auf die Erben über (vgl. 'Alte Jungfer'). Wie sich für die meisten von selbst verstehen dürfte, ist ein solcher Anspruch nur von weiblichen Geschädigten einklagbar, mag dieses auch gegen den Art.3 Absatz 2 des Grundgesetzes ('Männer und Frauen sind gleich...') verstoßen.
Doch bevor nun die männlichen Kursteilnehmer Massen an Schadenersatzforderungen auf sich zukommen sehen, sei noch erwähnt, daß dieses Gesetz in der heutigen Zeit kaum noch zur Anwendung kommt, was vielleicht auch an der Kompliziertheit der Berechnung des konkreten Schadens liegt. Mein Schlachter an der Ecke hätte einen Betrag von unter 5 Pfennigen angesetzt, zumindest vom reinen Fleischaspekt betrachtet. Also keine Angst.
Angst müssen allerdings diejenigen haben, die leichtfertig in eine Verlobung eingewilligt haben und nun nach Bestellung des Aufgebots mit einem Male ihrer wirklichen Traumfrau begegnet sind. Dies sind jedoch Probleme, die den Anfänger und angehenden Fortgeschrittenen noch nicht interessieren brauchen. Aber es ist gut, so etwas schon mal zu wissen.
Vor allem für die etwas jüngeren Kursteilnehmer dürften die Gesetze des StGB in Folge des '174 von Interesse sein. Besonders wichtig ist hierbei der '182: Verführung. So liegt hier die Grenze für den vollzogenen Beischlaf bei 16 Jahren und nur bei Tätern unter 21 kann Straflosigkeit bewilligt werden (merke: 'Mit sechzehn fängt das Leben an'). In allen anderen Fällen wird nur ermittelt, sollte jemand den Antrag dazu stellen. Dies werden meist die Eltern der oder des unter Sechzehnjährigen tun.
Deshalb empfiehlt es sich, bei diesbezüglich drohender Gefahr, zunächst ein klärendes Gespräch mit den Eltern zu suchen, was jedoch nur bei den wenigsten möglich sein dürfte. Trotz aller Aufklärung ist das junge verliebte Paar, das am abendlichen Essenstisch nach der Erlaubnis zum Beischlaf anfragt, doch eher selten und wirkt in vielen Augen noch als äußerst peinlich (frei nach Goethe: 'Mit Verlaub, darf ich es wagen, ihrer Tochter den Beischlaf anzutragen?').
Doch da auch dieser Bereich in den Themenkomplex meines nächsten Buches fällt, möchte ich für weitere Ausführungen hierauf verweisen.
2. Stichworterklärungen
ALTE JUNGFER
Auch 'frustrierte Alte', meist jenseits der Vierziger, die die sexuelle Revolution verschlafen hat und mit aufkommenden Falten noch immer im Vollbesitz ihrer körperlichen Unversehrtheit ist. Vorkommen: selten, kaum von anderen Frauen zu unterscheiden. Einziges Zeichen: Zum Ausgleich spricht sie auf jedem Treffen nur über Sex.
ANMACHEN
Siehe Aufreißen.
AUFREIßEN
Auch Anmachen, moderater: Kennenlernen. Sinn dieses Kurses.
Vgl. auch 'aufreißen' eines Briefes. Im Sinne dieses Kurses nicht zu tatsächlichen Reißhandlungen verführen lassen. Begriff nur bildlich gemeint.
BUS
Öffentliches Verkehrsmittel. Nicht mit Geschlechts'verkehr' verwechseln, für das sich Busse nur bedingt eignen (vgl. Rechtshinweise, Stichwort: Erregung öffentlichen Ärgernisses). Jedoch beliebter und geeigneter Ort zum Kennenlernen neuer (und alter) Os. Siehe auch entsprechenden Paragraphen des BT.
EMMA
Dt. Frauenname, mit dem Zusatz '-Zeitschrift' versehen ein Emanzipationsmagazin von Alice Schwarzer, die in keiner guten Talk-Show fehlen darf. Verliert seit den 'guten-alten-Tagen' der BH-Verbrennungen mehr und mehr an Präsenz in anderen Medien. Zeitschrift selber meist nur an ausgewählten Bahnhofsläden zu erhalten. Mehr ein Begriff als eine Institution. Verleiht Preise für frauenfeindliche Sprüche. Ziel: unbekannt, ob nur 'Gleichberechtigung' oder Unterdrückung des Mannes.
FRAU
Siehe Ausführungen im AT.
GELD
Zahlungsmittel. Kommt in Scheinen und Münzen vor. Meist Länderspezifisch.
Zu Kontaktaufnahme mit Os nicht unbedingt erforderlich. Kann durch viel Phantasie ersetzt werden. Für Kinobesuche, Theater und Essengehen jedoch unabdingbar. Zwar Möglichkeit, die O zahlen zu lassen, doch spätestens nach dem dritten Mal Ende der Beziehung zur O mit Vorwurf der 'Schmarotzerei'. Daher ist es gut immer 'ein paar Mark' in der Tasche zu haben. Doch nicht protzen. Trinkgelder, die den Rechnungsbetrag überflügeln, unbedingt vermeiden. Besser eine goldene Kreditkarte, unauffällig und macht doch Eindruck. Doch vorsicht: der von der Werbung propagierte Aufbewahrungsort im Inneren einer Badebekleidung ist besonders in bewegten Gewässern unsicher und kann im Verlustfall zu Schadenersatzansprüchen von Seiten des Kreditkartenunternehmens führen. Auch kann Verrutschen zu unangenehmen Verformungen führen und peinliches Herumwühlen im Inneren der Badesachen nötig machen.
GESCHLECHTSMERKMALE
Der Unterschied zwischen Mann und Frau. In der Umgangsprache vor allem bei der Frau für die Brust, beim Mann für alles unter dem Bauchnabel verwandt. Können verschieden stark ausgeprägt sein. Normalerweise nur engsten Freunden, Verwandten und Bekannten sichtbar vorgeführt. Ausnahmen: Strände und Spanner.
Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Verwendungen der Begriffe der primären bzw. sekundären Geschlechtsmerkmale. Sind in der Biologie mit den primären Geschlechtsmerkmalen zumeist die Geschlechtsorgane gemeint, die direkt zur Vollziehung des Geschlechtsaktes (Geschlechtsverkehrs) gedacht sind, so wird in der Öffentlichkeit, wie auch in diesem Ratgeber, ein Teil der sekundären Geschlechtsmerkmale (z.B. die weibliche Brust) in diese Definition mit hineingezogen. Bitte bedenken Sie dieses, sollten Sie einmal die Lektüre eines biologischen Fachbuches in Erwägung ziehen.
GESCHLECHTSVERKEHR
Auch: Beischlaf, im prädikalen Bereich: Ficken (umg.), Bumsen (umg.), Poppen (umg.), Vögeln (umg.), mit einander schalfen (verklemmt), Liebe machen (altertümlich). Trotz der Ähnlichkeit kein Ausdruck für schlechte Verkehrskonzepte in Städten über 50.000 Einwohnern. Meint nach h.M. den Vollzug des Zeugungsaktes mit oder ohne Erfolg. Sehr weitreichend und verworren, so daß auf Sekundärliteratur verwiesen werden muß. Bitte fragen Sie Ihren örtlichen Buchhändler oder schalten Sie einfach mal am Wochenende nach 23 Uhr Ihr Fernsehgerät (sofern vorhanden) ein. Kenntnisse in diesem Bereich unbedingt für tiefergehende Beziehungen erforderlich. Ausnahme:
platonische Beziehungen.
KÄUFLICHE BEZIEHUNG
Siehe Prostituierte.
KENNENLERNEN
Siehe Aufreißen.
LIEBE
Siehe Ausführungen im Paragraphen 'Ausspannen'. Undefiniert, weitgehend unerforscht.
Auch als Einleitung eines Briefes häufig verwandt. Kann negativ gemeint sein (vgl.: Anrede einer Aldi-Verkäuferin beim Reklamieren eines vergammelten Glases Tamara-Marmelade: 'Mein liebes Fräulein...'!)
MANN
Siehe Ausführung im AT.
MACHO
Sich betont männlich gebender Mann. Läßt nichts auf sich kommen, will jede unter sich haben. Menschliche Regungen sind Ms äußerst verhaßt. Siehe auch Filme von S. Stellone oder Italowestern.
MIT MURMELN SPIELEN
Anderer Ausdruck für gar nichts tun. Wird auch als Gegenwort für den Geschlechtsverkehr gebraucht!
ONE-NIGHT-STAND
Kein Ausdruck für die Einmal-Erektion des Mannes. Bezeichnet eine Beziehungsart, die über das Geschlechtliche nicht hinausgeht und meist mit den Worten endet 'Ich rufe Dich an', was normalerweise schon an der mangelnden Kenntnis des Namens der O und ihrer Telephonnummer scheitert. Ist für Anfänger nicht zu empfehlen und sollte auch von Fortgeschrittenen nicht zu exzessiv betrieben werden, um nicht zu schnell alle Kräfte aufzubrauchen. Kann jedoch auch Spaß bringen.
PLATONISCH
In Verbindung mit einer Beziehung: Beziehung ohne vollzogenen Geschlechtsverkehr (siehe auch dort). Hält meist nicht lange. Besonders bei Intellektuellen und Feiglingen anzutreffen. Erschöpft sich in Tee trinken, Kekse Essen und langen Gesprächen über Gott und die Welt (oftmals in pseudokritischer Form). Kennzeichen: Ausdrücke wie 'echt Du'. Bei zu starker Verbreitung Gefahr der Ausrottung der Menschheit.
POGOTANZEN
Aggressiver Tanz in Discos, dessen Hauptziel im Anrempeln möglichst vieler Personen liegt. Einstufung als 'Tanz' wird von einigen Kritikern abgestritten. Nicht für schmächtige und kleine Menschen geeignet. Feste Kleidung empfohlen.
PROSTITUIERTE
Auch umg. Nutte, Puffdame oder Vögelwiese. Betreibt Geschlechtsverkehr gegen Geld. Von der Gesellschaft nicht voll anerkannt, doch wachsende Nachfrage. Zum Verständnis der Besonderheiten Sekundärliteratur heranziehen. Filme: für sensible: Pretty Woman / für hartgesottene: Die Hure.
QUICKY
Der schnelle 'Geschlechtsverkehr'. Wie der Name schon sagt keine Sache für bedächtige Menschen. Für Hektiker oft die einzige Möglichkeit, Selbstbestätigung zu erlangen. Durch die verlangte Geschwindigkeit nur für sportliche Typen mit guter Kondition und normalem Blutdruck zu empfehlen. Gerade der Zeitdruck läßt vor allem Männer öfter als sonst versagen.
SCHWANZGESTEUERT
Schimpfwort für zumeist männliche Personen, die durch all zu starke Ausrichtung auf die äußerlichen Geschlechtsmerkmale von weiblichen Personen auffallen. Gegenbegriff des 'Klitorisgesteuert' wird nur selten verwendet.
Langform: 'Mit dem Schwanz (= männlicher Penis) denken'
SEX
Siehe Geschlechtsverkehr. Vgl. auch Schulunterricht (Biologie) in der 6./7. Klasse. Oft mit Attributen der Waschmittelwerbung versehen ('schmutzig', 'sauber', 'flauschig').
SEXUELLE BEFREIUNG
Eingeleitet durch Oswald Kolle. Gerade bei privaten Fernsehsendern gerne aufgewärmtes Thema an schwülen Wochenendabenden. Datiert auf die ausgehenden sechziger Jahre. Markante Ausprägungen: Flitzer und öffentliche Unterwäscheverbrennungen. Der Geschlechtsverkehr sollte 'sauber' werden. Heute eher der Wunsch zurückzukehren zu den Zeiten, als man noch nicht wissen mußte, was 69 außer des Produkts von 23 und 3 bedeutete.
Die S.Bef. führte dazu, daß seit dem keine gute Talk Show mehr ohne Diskussionen zu Stellungen und Zubehör mehr auskommt.
SINGLE
Fachbegriff für einen Menschen (männlich und/oder weiblich), der alleine lebt, bzw. ohne Partner ist. Inzwischen eigene Lebensphilosophie mit wachsender Tendenz. Empfohlenes Anschauungsmaterial: 'Singles' mit Steve Martin. Ziel dieses Buches ist es, diesen Menschenschlag auszurotten.
SODOMIE
Vollzogener Geschlechtsakt mit einem Tier. Nicht zu verwechseln mit dem Begriff der 'Tierliebe'. Ehemals vor allem unter der ländlichen Bevölkerung verbreitete Sexualpraxis, die insbesondere im Berufsstand des Schäfers einige weitreichende Regelungen hervorgebracht hat.
STURMFREIE BUDE
Umgangsprachlich für Wohnung/Haus ohne Bewachung. Diese Bewachung kann aus Eltern, Vermietern oder auch einfach den Mitbewohnern bestehen. Sind diese für eine bestimmte Zeit nicht anwesend, so spricht man von der sturmfr. Bud.. Um peinliche Zwischenfälle zu vermeiden, sollte auf die Beständigkeit dieses Zustandes zumindest für die Anwesenheit der O geachtet werden.
Sinn der sturmfr. Bud. ist es, ohne Störungen mit der O zusammenzusein. Vergleiche auch im Band II: Coitus interuptus.
TOUCHEN
Aus dem Englischen: 'Berühren'. Im Deutschen meist für 'unsittliche Berührung' gebraucht.
Beispiel: 'Touch nicht so an mir rum' = 'Faß mich nicht immer überall an'. Überwiegend negative Bedeutung.
WEIBLICHER INSTINKT
Hellseherische Fähigkeit des weiblichen Geschlechts (Frau). Wurde bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen, ist jedoch als gesichert und unberechenbar anzunehmen. Sollte bei jedem Treffen mit einer Frau in Erwägungen einbezogen werden, um unliebsame Probleme auszuschließen.
Bei weiblichen Kursteilnehmern sollte der Weibl. Inst. auf jeden (!) männlichen O angewendet werden. Erkenntnisse sind anzuwenden.
3. Literaturverzeichnis:
Bravo
Jugend-Zeitschrift
Emma
Emanzipations-Magazin
Palandt, Otto
Bürgerliches Gesetzbuch
54. Auflage, München 1995
(zit.: Palandt-Bearbeiter)
Playboy
Männer-Magazin
Playgirl
Frauen-Magazin
Tip zum Kauf: Bei Hemmungen nicht den Zeitschriftenladen am Ort wählen, denn üblicherweise kommt gerade in dem Moment, wo die Kassiererin stundenlang nach dem Preis auf dem Blatt sucht, die besten Freunde vorbei. Trotz der Sexuellen Revolution immer noch für viele Menschen eine peinliche Situation. Empfohlen: Bahnhofsbuchhandel. Die Erklärung, man wolle das Blatt nur zu Lehrzwecken erwerben, ist in diesem Fall zwar wahr, wird jedoch kaum noch geglaubt (so viele Lehrveranstaltungen, Seminarsarbeiten oder sozialkritische Zeitungen gibt es einfach nicht auf der Welt). Auch Verweise auf die 'interessanten Interviews' reizen eher zu Lachern!